PTFE, Polytetrafluorethylen



PTFE = Polytetrafluorethylen

PTFE ist allen seit Jahren bekannt als ein temperaturbeständiger Stoff.
Man setzt ihn mit großem Erfolg bei der Beschichtung von Töpfen und
Pfannen ein, um ein Anbrennen (Anhaften) von Speisen zu verhindern.
Diese Antihaftbeschichtung wird durch eine geringe Oberflächenspannung erreicht.  
PTFE wurde schon 1938 durch Zufall von einem frz. Chemiker entdeckt.
In zahllosen Experimenten wurde der neue Stoff getestet. 


Viele aggressive Säuren können PTFE nicht angreifen. 
PTFE ist äußerst beständig gegen Alkohole sowie Benzin und Öle. 
PTFE besitzt eine geringe Reibungszahl zu zahlreichen Stoffen.
PTFE verfügt über außergewöhnliche elektrische Eigenschaften.
PTFE kann kurzzeitig (beim Löten) auf  300°C erwärmt werden,
ohne dabei zähflüssig zu werden.

Nominaler Temperaturbereich: -190°C - 260°C  


PTFE wird ebenfalls als Isolator bei temperaturbeständigen Koaxialkabeln
wie TF-25, RG 142, RG 178, RG 179, RG 188, RG 316, RG 400, RG 393, ... eingesetzt. 
In der HF-Steckertechnik ist PTFE ein sehr beliebter Isolationsstoff, weil er sehr
gute elektrische Eigenschaften besitzt (hoher spezifischer Widerstand von
1018 Ω·cm und eine sehr günstige Dielektrizitätskonstante)
Unsere lötbaren Steckverbinder sind alle mit dem hochwertigen PTFE bestückt. 
Wer gut löten will, braucht kein Isoliermaterial, das bei Erwärmung (zäh)flüssig wird.  
Wer problemlos löten will, sollte HF-Stecker mit PTFE-Isolierung verwenden. 
Selbst bei Adaptern sollte man auf hochwertige Isolationsmaterialien achten.
Unsere PTFE-isolierten Adapter tragen Kennungen wie STG, TG oder TA. 
Die Kennung T weist stets auf die PTFE-Isolierung hin.
 
Quelle: KabelKusch